Abschied von Falco

Unter der Anteilnahme von rund 4000 Menschen ist der österreichische Popsänger heute in einem Ehrengrab seiner Heimatstadt Wien beigesetzt worden. Zahlreiche Fans hatten sich schon Stunden vor der Beerdigung des Stars im typischen Falco-Look mit Anzug und dunkler Sonnenbrille auf dem Zentralfriedhof eingefunden. Falco, mit Songs wie "Rock me, Amadeus", "Der Kommissar" oder "Jeannie" international berühmt geworden, war am 6. Februar im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik ums Leben gekommen.

Der auch außerhalb Österreichs bekannte Musikfilmer Rudi Dolezal lobte Falco als "Begründer des deutschen Rap und ehrlichen, hervorragenden Musiker". Die Zeremonie wurde untermalt durch Lieder von Falcos soeben fertiggestelltem, neuen Album, mit dem er ein Comeback starten wollte. Der Musiker, mit bürgerlichem Namen Hans Hölzel, hatte den sogenannten Austro-Pop in den 80er Jahren zu einem internationalen Begriff gemacht. "Rock me, Amadeus" eroberte als erster deutschsprachiger Titel Platz eins der amerikanischen Charts.